Grenzüberschreitende Pflege |
Eine Ausbildung - zwei Diploma |
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Zu Projektbeginn unterlag die Altenpflegeausbildung und somit auch der GPA-Kurs am Caritas-Fachseminar in Rhede unter anderem
den gesetzlichen Grundlagen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (1995) und war
durch fächerorientierten Unterricht gekennzeichnet. Da jedoch in Deutschland die berufspolitische Entwicklung hin zum Lernfeldkonzept
abzusehen war, werden im GPA-Curriculum wesentliche Grundgedanken hieraus berücksichtigt.
So soll bei der Planung und Umsetzung einer Lernsituation die Handlungsorientierung im Vordergrund stehen und die Lernenden
dazu angeregt und befähigt werden, lebenslang zu lernen. Eine Lernsituation sollte exemplarischen Charakter aufweisen und
fächerintegrativ gestaltet sein. Des weiteren gilt es, die Lernortkooperation zu fördern.
Das Projektteam hat sich zum Ziel gesetzt, pro Ausbildungseinheit eine Lernsituation in Zusammenarbeit mit den entsprechenden
Experten aus der Gruppe der Dozenten zu entwickeln und binational umzusetzen. Durch diese Teamarbeit entsteht sowohl für das
Projektteam als auch für die Dozenten ein nicht zu unterschätzender Mehrwert. Die Lehrenden können ihre oft langjährigen
Unterrichtserfahrungen und ihr Expertenwissen aus den jeweils angrenzenden Fachgebieten einbringen, wohingegen sie durch
das Projektteam bei der Anwendung didaktischer Prinzipien begleitet und beraten werden. Die konstruierten Lernsituationen
werden in beiden Partnerschulen (in Rhede und Almelo) und, sofern es organisatorisch möglich ist, binational umgesetzt.
Das bedeutet, dass die Lernergruppen deutsch-niederländisch zusammengesetzt und auch Lehrende aus beiden Ländern an der
Umsetzung beteiligt sind. Dabei wird sowohl der Austausch der Lehrenden als auch der Lernenden erheblich gefördert:


Titel gemeinsamer Lernsituationen lauten unter anderem: