Grenzüberschreitende Pflege
durch Grenzüberschreitende-Pflegeausbildung


Eine Ausbildung - zwei Diploma
(staatlich anerkannte/r Altenpfleger/in + Versorgende IG/Niveau III)


Projektaufbau

 

Organisationsstruktur
Im Ausbildungsverlauf fanden regelmäßig gemeinsame Lernsituationen und sonstige Veranstaltungen statt, die einen kontinuierlichen Austausch der deutschen und niederländischen Studenten möglich machten. Gesichert wurde die binationale Ausbildung vor allem durch den Austausch der Dozenten. Die Lehrenden des Caritas-Fachseminars für Altenpflege aus Rhede und des ROC van Twente sind zur Vorbereitung auf die gemeinsame Ausbildung in mehrere Fachtagungen eingebunden gewesen. Ziel war die Auseinandersetzung mit den Voraussetzungen der Pflege im Nachbarland. Weiterhin fanden für die Dozenten Kurse zum Erwerb der Sprache des Nachbarlandes statt.
Zur Sicherung der Parallelität der Ausbildung wurde pro Partnerland je eine Personen bestimmt, welche zum einen Mitarbeiter der Schule und zum anderen Mitglied der GPA-Projektgruppe war. So erfüllten beide als Projektkoordinatoren eine Transmitterfunktion zwischen der Projektgruppe und den schulischen Ausbildungsorten. Sie standen als konkrete Ansprechpartner der jeweiligen Schule zur Verfügung und konnten über den Verlauf, Prozess und die Ergebnisse der Qualifizierung Auskunft geben. Diese Personen waren Ansprechpartner für aktuelle Problemlagen und konnten eine zeitnahe Transparenz zum aktuellen Stand der Ausbildung und des Projektes darstellen.
Seit Oktober 2001 existiert neben der Arbeitsgruppe der Projektleitung auch die Projektgruppe. Beide Arbeitsgruppen waren paritätisch mit niederländischen und deutschen Mitarbeitern besetzt und umfassten insgesamt zehn Personen. Die eigentliche thematische Auseinandersetzung wurde durch die Projektgruppe sichergestellt, in der die Projektleitung themenbezogen mitarbeitete.
Konzepte, Vorgaben und Vereinbarungen der grenzüberschreitenden Ausbildung wurden in gemeinsamen Sitzungen von Projektgruppe und Projektleitung beschlossen. Die Projektleitung vertrat zudem die Interessen der Projektträger im Rahmen des Gesamtvorhabens.
Alle Phasen des Projektes wurden und werden durch eine wissenschaftliche Begleitung gesichert. Für die Phase I und II des Projektes erfolgte dies durch Mitarbeiter der Forschungsgesellschaft für Gerontologie aus Dortmund und der Universität Twente aus Enschede. In Phase III wurde diese Begleitung durch die Fachhochschule Münster und weiterhin durch die Universität Twente vorgenommen. Die Aufgabenstellungen der Universitäten beinhalteten sowohl die Evaluation der gemeinsamen Ausbildung, als auch die Begleitung und Beratung der Projektleitung und Projektgruppe.

Die folgende Abbildung zeigt die beschriebene GPA-Organisationsstruktur als Übersicht.




30.07.2010



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